Stalldienst planen
Der Stalldienst verteilt eine Verantwortung, keine Anwesenheit: Wer Dienst hat, sorgt dafür, dass gemistet und gefüttert ist, dass ein verletztes Pferd gemeldet wird und die Weiden offen sind. Wie lange das dauert, entscheidet der Stall – ZenEqui entscheidet nur, wer wann dran ist.
Für Stallbetreiber
- Dienste festlegen. Ein Tag hat einen bis drei Dienste. Gib jedem einen Namen („Frühdienst“, „Abenddienst“), eine Zeitspanne und eine kurze Beschreibung – wer ihn zum ersten Mal übernimmt, muss nachlesen können, was dazugehört.
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Menge festlegen – einmal für alle. Meist tragen alle gleich viel: eine
Zahl genügt. Wer davon abweicht, bekommt darunter einen eigenen Wert – als feste Anzahl,
als Prozentsatz aller Dienste (bleibt richtig, wenn der Monat länger wird) oder als feste
Tage („immer montags Frühdienst“).

- Deckung prüfen. Oben steht, wie viele Dienste der Monat braucht und wie weit die Vorgaben reichen. Steht dort eine Lücke, wird der Plan sie auch haben – dann fehlen Personen oder die Vorgaben sind zu niedrig.
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Einteilen. Die App setzt zuerst die festen Tage, dann die ausdrücklichen
Wünsche, dann füllt sie den Rest möglichst gleichmässig auf. Jede Zeile lässt sich danach
von Hand ändern – von Hand Gesetztes bleibt beim nächsten Einteilen stehen.

- Freigeben. Erst die Freigabe macht den Plan für alle sichtbar. Bis dahin ist er ein Entwurf, den du beliebig oft neu einteilen kannst. Auch nach der Freigabe zählen Änderungen: Trägt jemand nachträglich ein, dass er nicht kann, teilst du neu ein.
- Aushängen. Drucke den Plan fürs Stalltor – Querformat, ein Monat pro Blatt – oder gib den Link weiter. Der Link bleibt dauerhaft gültig und zeigt immer den nächsten freigegebenen Monat.
Für alle, die Dienst haben
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Eintragen, wann du kannst. Unter Planung siehst du den kommenden
Monat. Tippe einen Tag an, dann wählst du den Dienst – oder gleich den ganzen Tag. Der
Schalter über dem Raster sagt, ob du gerade „kann ich“ oder „kann nicht“ einträgst.

- Wunsch und Sperre sind nicht dasselbe. Ein Wunsch wird bevorzugt erfüllt, eine Sperre gilt unbedingt – an einem gesperrten Tag wirst du nicht eingeteilt.
- Was jeden Monat gleich ist, sagst du einmal. „Nie donnerstags“, „nie Frühdienst“ gehören in die persönlichen Einstellungen. Ein ausdrücklicher Wunsch für einen einzelnen Tag geht trotzdem vor.
- Urlaub trägst du im eigenen Kalender ein. Der Zeitraum wird im Stalldienst automatisch freigehalten – keine dreissig Sperren von Hand. Ausserdem lassen sich in dieser Zeit keine Termine mit Tierarzt, Physio oder Schmied eintragen.
- Im laufenden Monat wird getauscht. Der Plan steht. Kannst du einen Dienst doch nicht, biete ihn zum Tausch an: Jemand hält einen eigenen dagegen, ihr tauscht, der Plan bleibt vollständig. Die Betreiberin muss nichts tun.
Was schlägt was?
Wenn sich Angaben widersprechen, gilt diese Reihenfolge:
- Sperre für einen einzelnen Tag – gilt unbedingt.
- Urlaub – wirkt wie eine Sperre über den ganzen Zeitraum.
- Wunsch für einen bestimmten Tag und Dienst – wird zuerst bedient und schlägt die eigene Dauerregel.
- Persönliche Dauerregel („nie donnerstags“) – wie eine Sperre, aber dauerhaft.
- Feste Tage – werden vor allem anderen gesetzt; nur Sperre, Urlaub oder eine eigene Dauerregel gehen vor.