ZenEqui

Stalldienst planen

Der Stalldienst verteilt eine Verantwortung, keine Anwesenheit: Wer Dienst hat, sorgt dafür, dass gemistet und gefüttert ist, dass ein verletztes Pferd gemeldet wird und die Weiden offen sind. Wie lange das dauert, entscheidet der Stall – ZenEqui entscheidet nur, wer wann dran ist.

Für Stallbetreiber

  1. Dienste festlegen. Ein Tag hat einen bis drei Dienste. Gib jedem einen Namen („Frühdienst“, „Abenddienst“), eine Zeitspanne und eine kurze Beschreibung – wer ihn zum ersten Mal übernimmt, muss nachlesen können, was dazugehört.
  2. Menge festlegen – einmal für alle. Meist tragen alle gleich viel: eine Zahl genügt. Wer davon abweicht, bekommt darunter einen eigenen Wert – als feste Anzahl, als Prozentsatz aller Dienste (bleibt richtig, wenn der Monat länger wird) oder als feste Tage („immer montags Frühdienst“).
    Die Einstellungen des Dienstplans: Anzahl Dienste pro Tag, Name und Zeit je Dienst, die Menge für alle und die Ausnahmen je Person.
  3. Deckung prüfen. Oben steht, wie viele Dienste der Monat braucht und wie weit die Vorgaben reichen. Steht dort eine Lücke, wird der Plan sie auch haben – dann fehlen Personen oder die Vorgaben sind zu niedrig.
  4. Einteilen. Die App setzt zuerst die festen Tage, dann die ausdrücklichen Wünsche, dann füllt sie den Rest möglichst gleichmässig auf. Jede Zeile lässt sich danach von Hand ändern – von Hand Gesetztes bleibt beim nächsten Einteilen stehen.
    Die Planungsansicht als Monatsraster mit den Angaben der Mitglieder.
  5. Freigeben. Erst die Freigabe macht den Plan für alle sichtbar. Bis dahin ist er ein Entwurf, den du beliebig oft neu einteilen kannst. Auch nach der Freigabe zählen Änderungen: Trägt jemand nachträglich ein, dass er nicht kann, teilst du neu ein.
  6. Aushängen. Drucke den Plan fürs Stalltor – Querformat, ein Monat pro Blatt – oder gib den Link weiter. Der Link bleibt dauerhaft gültig und zeigt immer den nächsten freigegebenen Monat.

Für alle, die Dienst haben

  1. Eintragen, wann du kannst. Unter Planung siehst du den kommenden Monat. Tippe einen Tag an, dann wählst du den Dienst – oder gleich den ganzen Tag. Der Schalter über dem Raster sagt, ob du gerade „kann ich“ oder „kann nicht“ einträgst.
    Ein angetippter Tag im Monatsraster mit der Auswahl der einzelnen Dienste und „Ganzer Tag“.
  2. Wunsch und Sperre sind nicht dasselbe. Ein Wunsch wird bevorzugt erfüllt, eine Sperre gilt unbedingt – an einem gesperrten Tag wirst du nicht eingeteilt.
  3. Was jeden Monat gleich ist, sagst du einmal. „Nie donnerstags“, „nie Frühdienst“ gehören in die persönlichen Einstellungen. Ein ausdrücklicher Wunsch für einen einzelnen Tag geht trotzdem vor.
  4. Urlaub trägst du im eigenen Kalender ein. Der Zeitraum wird im Stalldienst automatisch freigehalten – keine dreissig Sperren von Hand. Ausserdem lassen sich in dieser Zeit keine Termine mit Tierarzt, Physio oder Schmied eintragen.
  5. Im laufenden Monat wird getauscht. Der Plan steht. Kannst du einen Dienst doch nicht, biete ihn zum Tausch an: Jemand hält einen eigenen dagegen, ihr tauscht, der Plan bleibt vollständig. Die Betreiberin muss nichts tun.

Was schlägt was?

Wenn sich Angaben widersprechen, gilt diese Reihenfolge:

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